[Analyse und Kommentar]Natürlich ist ein Achtelfinalspiel im DFB-Pokal eminent wichtig, vor allem für einen Verein, der seit 1995/96 nicht mehr bis ins Viertelfinale gekommen ist. Wenn man das Glück hat, als Bundesligist auf einen Drittligisten zu treffen, dann kann man als neuer Trainer aber auch eine solche Partie als Experimentierfeld nutzen. Übrigens ohne die Sache zum Testspiel zu degradieren wie es Funkel vor einer Saison in Schalke gemacht hat. Schön, dass die Fortuna weitergekommen ist. Schön aber auch, dass Trainer Uwe Rösler bisschen was ausprobiert und wertvolle Erkenntnisse gewonnen hat.

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Kurz vor Anpfiff

An dieses merkwürdige 3-5-2-System werden wir uns anscheinend gewöhnen müssen; auf dem Hügel von K’lautern wurde es in deutlich reinerer Form gegeben als kürzlich gegen Frankfurt. Wobei der zentrale Innenverteidiger ein Neuling war: Mathias Zanka Jørgensen, ein dänischer Nationalspieler, der nach Abstechern nach Eindhoven und Huddersfield zuletzt bei Fenerbahce kickte, auch schon 29 Jahre ist und praktisch ohne viel Kontakt mit den Kollegen gleich in sein erstes Spiel geworfen wurde. Der stand immer sicher und betrieb eine Spieleröffnung, die man zum Beispiel von Andre Hoffmann eher selten sieht. Ihm zur Seite standen rechts Kaan Ayhan und links Niko Gießelmann, über den später zu reden sein wird.

Rösler ganz anders als Funkel

Rösler, der eine völlig andere Art des Coachings während des Spiels pflegt als Funkel, der entweder am Rande seiner Zone (oder darüber hinaus) steht und geht und immer wieder zur Bank geht und dort Spieler anspricht, wenn er bei Unterbrechungen nicht gleich am Spielfeldrand einem oder mehreren Spielern Tipps und Anweisungen erteilt, ließ Kevin Stöger anfangs raus und gab Marcel Sobottka eine Chance – die dieser wider nicht nutzte. Als defensive Mittelfeldkraft agierte er solide, aber irgendeine Form Spielmacherei fand bei ihm nicht statt. Manchmal scheint es, als kriege er in dem Moment, wo der Ball bei ihm landet, Selbstzweifel. Dem begabten und sympathischen Kerl wäre so sehr zu wünschen, dass er mal wieder richtig in Form kommt.

Getümmel

Zusammengebastelt hatte ihn das Trainerteam mit Alfredo Morales und Aymen Barkok. Letzteren nach seinem Superkick in der Zwoten zu testen, war eine gute Idee. Die Hoffnung aber, er können Spielmacher sein, erfüllte sich nicht. Dafür betrieb Morales sein Spiel wie man es an guten Tagen von ihm kennt – gestern allerdings einen Hauch offensiver als gewohnt. Ebenfalls experimentell die Zuordnung von Erik Thommy (links) und Matthias Zimmermann (rechts) als Außenstürmer. Weil die genannten fünf Kollegen aber vertikal je nach Situation anders standen, geht die Bezeichnung “Fünferkette” für diese Formation durchaus in Ordnung. Vorne wirbelte Nana Ampomah wieder wie aufgedreht, und im Vergleich zum vorigen Samstag gelang ihm deutlich mehr – worauf wir noch kommen werden.

Bei genauerem Hinsehen wird klar, dass Trainer Rösler von unserem Rouwen Hennings einen anderen Spielansatz erwartet als das bei seinem Vorgänger der Fall war. Denn anstatt in kleinem Umfeld zu wühlen und vorwiegend mit dem Rücken zum gegnerischen Tor auf Hochweit zu warten, weicht der gute Rouwen nun oft nach außen aus oder lässt sich sogar bis ins Mittelfeld zurückfallen. Auch wen aus ihm kein Außenflitzer mit genauen Flanken wird, scheint ihm dieser Rollenwechsel sehr gut zu tun.

Ab wie Schmitz’ Katz

Jedenfalls gingen die Jungs in Weiß sofort nach Anpfiff ab wie Schmitz’ Katz. Der Wirbel sah grandios aus, und schon 9. Minute zappelte die Pille im K’lauterer Kasten. Nana wurde von Zimmermann im rechten hintere Quadranten des Sechzehners angespielt, legte sich den Ball um und versenkte das Ding sauber im Netz. Der mit über 4.000 Schlachtenbummlern bestens gefüllte Gästeblock flippte aus – ohne das gleich allzu große Siegesgewissheit ausbrach, denn man kennt ja die Launen der Diva im Pokal. Tatsächlich schlugen die Bergbesitzer kaum eine Minute später zurück. Ein schneller Mann von denen hängte Gießelmann ab, drang von rechts in den Strafraum ein. Dort lungerte von Ayhan und Zanka in Ruhe gelassene Teufel herum, der den Pass kriegt und am kurzen Eck zwischen Pfosten und Kastenmeier einnetzt.

Kämpferisch

Die von Gießelmann begonnene und von Ayhan und Zanka tolerierte Fehlerkette findet im falschen Stellungsspiel von Flo Kastenmeier sein Ende. Denn wenn ein gegnerischer Stürmer da steht, wo er in diesem Fall stand, darf der Keeper keine anderthalb Meter breite Lücke im kurzen Eck lassen. Auch wenn der Zack-Vertreter den Rest des Spiels sicher agierte: man wünscht sich die Nummer 1 zurück. Übrigens: Ebenfalls testweise saß als zweiter Tormann Maduka Okoye auf der Bank, dieser unglaublich begabte Kerl, der oft unsere Zwote am Leben erhält (und nur einer von drei Riesentorhütertalenten im F95-Nachwuchs ist).

Zerbröselte erste Halbzeit

Nach dem Ausgleich zerbröselte das fortunistische Spiel sukzessive bis zur totalen Hilflosigkeit. Nicht dass die ziemlich roten Teufelchen wesentlich mutiger aufgetreten wären, sie standen nur etwas sicherer und ließen sich nicht mehr übertölpeln. Und wieder zeigte sich: Ohne kreatives Mittelfeld wird die Fortuna anno 2019/20 schnell zur lahmen Ente, die nicht mal mehr am Ende kackt. Das Ende vom öden Lied: Wieder zu spät gekommen semmelt Gießelmann einen Gegner im Sturmflug um, ohne zu beachten, dass die weiße Linie den Sechzehner begrenzt und ein Foul in demselben einen Elfmeter nach sich zieht. Ob der K’lauterer aus seinem Angriff irgendwas Zählbares hätte machen können, wird sich nie klären lassen. Wohl aber, dass der Strafstoß sicher hinter Kastenmeier landete und der Drittligist mit 2:1 in die Pause ging.

Kleines Rudel

Könnte sein, dass Gießelmann zur Strafe für seine Minderleistung die vollen 90 Minuten durchhalten musste – für Einsätze in der Liga hat er sich mit dem gestrigen Auftreten nachhaltig disqualifiziert. Auch Barkok könnte nicht überzeugen; dass er was wollte, sah man ihm an, aber nicht, was er wollte. Im Mittelfeld war er überall und nirgends, die Bindung an die Kollegen erschien eher flüchtig und zufällig. Das alles hatten die Herren Rösler, Kleine und Bellinghausen natürlich gesehen, notiert und diskutiert. Also wurde zum Beginn der zweiten Halbzeit gewechselt.

Wie? Auswechslungen in der Halbzeit?

Halt, denkt der funkelnde Fortunafan, seit wann darf denn vor der 60. Minute gewechselt werden? Ist das nicht grundsätzlich verboten? Und wenn, wie kann es sein, dass ein vielversprechender 18-jähriger Bub (der gerade bei der Zwoten nach einer Tätlichkeit die Glattrote bekam und noch zwei Ligaspiele gesperrt ist) einfach so auf den Rasen darf? Wo der doch angeblich noch sooooo lange braucht, wo er doch noch laaaaange nicht reif für die Bundesliga ist? Sagen wir deutlich: Einer der schwerwiegendsten Langzeitvorwürfe gegen grauen Neusser war ja, dass er dem eigenen Nachwuchs, jungen Spielern überhaupt, keine Chance einräumt, dass er sie nicht ihrem Talent entsprechend fördert. Kelvin Ofori könnte sich als bester Beweis für diesen Vorwurf erweisen und belegen, dass Friedhelm Funkel dem modernen Fußball doch nicht mehr so recht folgen konnte.

Leider kein Tor

Während beim BVB inzwischen drei(!) Unter-20-jährigen einen Zaubersturm entfachen, soll sich bei uns ein 18-Jähriger erstmal ein paar Jahre in den U-Mannschaften bewähren. Das sehen Rösler und seine Co-Trainer offensichtlich anders, das lässt hoffen und das öffnet anderen Youngstern (zum Beispiel auch Shinta Applekamp) endlich die Perspektiven, die sie verdient haben. Jedenfalls schickten die F95-Vorturner Kelvin Ofori und Kevin Stöger auf den Platz, und das Spiel der Fortunen war nicht wiederzuerkennen. Während Stöger wertvoll und effektiv die Fäden zieht, löste Ofori mit der Nr. 14 schiere Begeisterung aus. Es ist ja nicht nur so, dass er ballverliebt rumrödelt, sich selbst umspielt und dann den Ball vertändelt (…das Lukebakio-Syndrom), er hat jederzeit seine Mitspieler im Auge, spielt kluge Pässe und ist überall auf dem Rasen aktiv.

Veränderliche Stimmung im Gästeblock

Die Stimmung auf den Gästeplätzen war auch während der zuletzt unterirdischen F95-Kickerei vergleichsweise entspannt. Die von den Ultras angestimmten Gesänge grölte man brav mit (mal mehr, mal weniger), und gute Aktionen der verehrten Helden beklatschte man artig. Das sah vor Anpfiff noch ganz anders aus. Die Vorfreude war groß, die Bereitschaft sich gehen zu lassen. Und in welchem anderen bekannten Stadion der Republik sieht eine Pyroshow im Stehblock der Angereisten besser aus. Übrigens: Pyro ist verboten, aber schön – jedoch nur, wenn sie geballt und orchestriert kommt. Wenn zwischendurch irgendein Depp meint, seinen persönlichen Bengalo abzufackeln, ist das nur doof. Jedenfalls nahm die Gemeinde das völlig veränderte Treiben der Rotweißen zunächst nur mit gebührendem Staunen hin.

Fahnen lüften, Fäuste recken

Erst der Ausgleich öffnet die Jubelkanäle. Nicht zuletzt, weil der Ausgleich ein wunderschönes Tor nach einer blitzsauberen Aktion war. Stöger (Wer sonst?) bedient Hennings aus mehr als zwanzig Metern. Der Rouwen steht mittig und zwiebelt die Pille nach Direktabnahme mit dem rechten(!!!) Fuß perfekt halbhoch in die Maschen. Irgendwie war klar, dass das Spiel sich jetzt und gleich zugunsten der glorreichen Fortuna drehen würde. Zumal schon in der gerade abgeschlossenen 49. Minute zu sehen war, dass die K’lauterer mehrheitlich auf dem Gaumen liefen. Die Aufgabe für den Erstligisten lautete nun: Kreativ auf Sieg spielen und sich keine Konter einfangen. Aber die Sache lief sogar noch anders ab.

Höher stehend, schönere Tore schießend

Die Dreierkette, in die zur 73. Kasim Adams kam (Welch ein gewagtes Experiment!), damit Ayhan eine Position höher (beinahe als Sechser) agieren konnte, stand fast durchweg an der Mittellinie, und je mehr den Hausherren die Puste ausging, desto seltener mussten die Burschen da noch eingreifen. Zwischen Mittelkreis und Strafraum wirbelten Stöger und Ofori alles durcheinander, Morales rückte teilweise in die vorderste Reihe, und bei Ampomah waren alle Fesseln gelöst. Sein Solo zur Vorlage für das 3:2 schmeckte zuckersüß. Und wie Zimmermann in die feine Flanke geflogen kam, erwärmte die Herzen. Nur ganz altgediente F95-Fans, also die, die schon alles erlebt und gesehen haben, zweifelten am Sieg.

Der Zweifel hielt bloß bis zur 78. Minute als ein Hennings passierte, also ein Tor durch den coolen Rouwen: halbhoch mit links in leicht akrobatischer Körperhaltung und passgenau am Torwart vorbei. Und das nach einer Ecke, die Morales an der Ecke des Fünfers perfekt mit dem Kopf rüber legte. Da hatten die Zuschauer, ganz gleich, ob sie es mit dem 1. FCK hielten oder mit der Fortuna, vier wirklich schöne Tore durch den Tabellenvorletzten der ersten Liga sehen dürfen. Wobei man ohnehin sagen muss, dass die Atmosphäre zwischen beiden Lager, die sich mangels Fantrennung rund um den Berg und rund ums Stadion überall begegneten, ziemlich entspannt war; zumal Fortunen bei kurzen Gesprächen mit Lauterern fast durchweg ihren Respekt für die Leistung der Teufel und den Support der Kurve äußerten.

Gewonnene Erkenntnisse

“Reicht,” meinte der Nebenmann Ihres ergebenen Berichterstatters, “man muss sie ja nicht demütigen.” Das hatten die Düsseldorfer Männer da unten nicht gehört. Dass ausgerechnet Gießelmann in der 83. Minute den Außenstürmer gab, seinen erschöpften Gegner aussteigen ließ und butterweich in die Mitte flankte, wo Stöger keine Mühe hatte, das Ei einzunicken, ist fast schon der Treppenwitz zur Pokalpartie im DFB-Achtelfinale. Gierig war danach keiner, die Fortunen ließen das Spiel austrudeln, und die Spieler des 1. FC Kaiserslautern, einer dieser wahren Traditionsvereine, der von Vollhorsten trotz sportlicher Erfolge kaputtgemacht wurde, dem nicht mal illegale Subventionen durch die Landesregierung helfen konnten und der selbst in der dritten Liga Schwierigkeiten hat zu bestehen und dann dem windige Investoren und noch windigere Sponsoren herumbaggern, die Spieler dieses Clubs, den man gern mal wieder in Liga 2 oder gar 1 sehen würde, die waren froh, dass man ihnen dann doch nicht das Fell über die Ohren zog.

Glückliches Verabschieden

So gewann die glorreiche Fortuna das Spiel und die Trainer und Experten eine Menge Erkenntnisse, die sich in der folgenden, nicht nach irgendwelchen Kriterien sortierten Liste zusammenfassen lassen:

– Florian Kastenmeier ist ein Ersatztormann
– Kasim Adams kann einen immer noch nervös machen
– Das 3-5-2-System hat seinen Charme
– Zanka Jørgensen macht als neuer IV einen guten Eindruck
– Ohne kreatives Mittelfeld geht gar nichts
– Auswechslungen in der Halbzeitpause sind ab sofort erlaubt
– Kelvin Ofori ist ein Juwel und braucht nicht mehr viel Schliff
– Oforis Auftrag muss lauten: Narrenfreiheit
– Au Backe, wenn jetzt auch noch Berisha wieder fit ist…
– Rouwen Hennings fühlt sich mit seinem neuen Spielauftrag pudelwohl
– Nana Ampomah wird immer wertvoller
– Niko Gießelmann spielt derzeit nicht auf Erstliganiveau
– Kaan Ayhan sieht im Mittelfeld mindestens so gut aus wie in der Abwehrkette
– Alfredo Morales etabliert sich
– Was sollen wir noch mit Dawid Kownacki anfangen, wenn ihn in einem solchen Spiel niemand vermisst?
– Ja, das Team verkraftet Systemwechsel während des Spiels wieder wie einst 2018/19
– Unter Uwe Rösler kriegen Nachwuchskräfte endlich ihre faire Chance

Bleibt nur zu erwähnen: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Dazu braucht es noch zwei Siege, und der Wunschgegner im Viertelfinale wäre der Sieger der Begegnung Karlsruhe vs Saarbrücken, wobei es am schönsten wäre, gegen die saarländischen Freunde antreten zu müssen. Wahlweise einen der richtigen Vereine zuhause…

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7 Kommentare

  1. Sehr guter Kommentar mit kleinem Fehler: der Tabellenletzte ist mittlerweile Tabellenvorletzter… 🙂

  2. Deltaflake am

    Meine Frau ließ mich (frustriert und laut schimpfend) in der Pause lieber allein im TV-Raum zurück. Als sie mich nach dem Spiel wieder sah, glaubte sie mir kein Wort!
    So eine begeisternde 2. Halbzeit hat man ja ewig nicht mehr gesehen! Und die Gründe? Braucht man hier nicht zu wiederholen, sind (wie immer) oben wunderbar analysiert und aufgelistet!

    • So ähnlich ging es mir auch. In der Halbzeit war ich stinksauer und befürchtete einen Rückfall in altbekannte Fortuna Tugenden. Aber wir haben jetzt einen Trainer, der weiß, was er tut und entschlossen handelt. Am Ende war es ein überzeugendes Weiterkommen, Drittligist hin oder her. In diesem Jahr sind schon einige Bundesligisten im Pokal an unterklassige Vereine gescheitert, wir nicht.

  3. Wolfgang Klöters am

    Lieber Kommentator,
    Ihre Fortuna-Kommentare zu lesen, ist Freude pur:
    – fachlich und analytisch hervorragend
    – meinungsstark
    – in einer pointierten, lebendigen, wortfindungsreichen Sprache
    – ausführlich, aber nicht zu lang für jeden wahren Fortuna-Fan
    – viele Hintergrundinfos
    Da lacht beim Lesenl das Herz eines seit 64 Jahren Leid geprüften F95-Anhängers und langjährigen Wirtschaftsjournalisten, dem die langweiligen “Pubslikate” Düsseldorfer Medien ziemlich auf den Zeiger gehen. Danke und weiter so!
    Wolfgang Klöters

    • Den Nagel aber sowas von auf den Kopf getroffen. Kann mich diesem Kommentar nur anschließen. Es macht einfach immer Spass und man freut sich auf die neuen Berichte des TD.

      • Genau so geht es mir auch. Manchmal habe ich mir ein Bild eines Spiels gemacht und warte mit der endgültigen inneren Bewertung noch, bis ich den Text von Rainer lesen kann. Meist gibt er mir noch was zu denken mit, das ich während des Spiels so nicht erkannt hatte. Manchmal finde ich seine Beschreibung des Gegners etwas zu „Meinungsstark“, aber ich kann damit leben, gehört beim Fußball wohl auch irgendwie dazu, das Bashing. Ich bin froh, das er auch nach Rücktritt als Chefred weiter seine kenntnisreichen Analysen veröffentlicht. Es würde mir etwas wichtiges fehlen.

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