Dortmund vs F95 3:2 – Was für eine wunderbare Fortuna-Mannschaft!

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Die Szene des Spiels war eine Szene nach dem Spiel. Spieler und Trainer der glorreichen Fortuna hatten sich auf dem Rasen zum Kreis versammelt. Nur zwei fehlten. Dodi Lukebakio trottete langsam zu den anderen, angelockt und mit allerlei Fopperei angetrieben von Co-Trainer Axel Bellinghausen. Bis beide vom Kreis aufgesogen wurden. Wenn das keine Symbolik hat: Der Kerl, der mit seinem Egotrip (vermutlich) das Spiel verschenkt hat, wird von dem Typ reingeholt, der als Spieler berühmt dafür war, auch schon mal Kollegen auf dem Platz zur Sau zu machen. Die Botschaft lautete also: Wir sind eins! Und wenn diese wunderbare Fortuna-Mannschaft der Saison 2018/19 etwas ausstrahlt, dann das. Als Beweis hätte es dieses Spiels gegen eine Mannschaft, die meint, sie könne Deutscher Meister, nicht bedurft. Aber nun weiß es die ganze Fußballwelt.

Lustig anzuschauende Schönspielerei

Es sieht dann ja immer so aus, als sei das BVB-Team ein Haufen genialer Ballmagier, wenn sie im gegnerischen Sechzehner auf engstem Raum kombinieren und doppelpassen, übersteigen und chippen, aber letztlich bleiben das nur lustig anzuschauende Taschenspielertricks, weil aus dem ganzen Zauber viel zu wenige, viel zu unklare Torchancen entstehen. Und wenn dann eine Mannschaft wie die Fortuna rund um den Fünfer ihre Körper hineinwirft, dann bringt das wenig. Wobei und vorweg: Alle drei Tore der Dortmunder waren fein herausgespielt und wunderschön vollstreckt. Das muss festgehalten werden.

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Ansonsten war es aber die glorreiche Fortuna, die nach dem Anpfiff die Macht auf dem Platz übernahm. Übrigens: Auch der Anhang der Rotweißen in diesem riesigen Kasten hatte über weite Phasen hinweg die akustische Deutungshoheit. Was die Fans von Vereinen mit engagierten Fans immer wieder berichten, bestätigte sich auch gestern. Außer einem nicht allzu großen Block innerhalb der sogenannten „gelben Wand“ hüllt sich die BVB-Kundschaft meist in Schweigen. Dass sie aber gestern schon in der ersten Halbzeit und später noch einmal deutliche Unmutsäußerungen von sich gab, spricht nicht für eine große Treue zum Team. Insofern ist die Aussage des nervigen und einseitigen Stadionsprechers vom besten Publikum der Welt nicht mehr wert als das Geplärre seines Kollegen in Mainz. Fazit: Der Gesamtkomplex BVB wird heftig überschätzt.

Die spielende Fortuna

Jedenfalls begannen die Jungs in Weiß nach Beginn einen spielerischen Wirbel, der allen Gemeinplätzen über eine „kämpfende Fortuna“ die gelbe Karte zeigte. Da wurde sauber gepasst, da wurden herrliche Diagonaldinger in die Welt gesetzt, da kombinierten sich Stöger & Co. an den gegnerischen Sechzehner ran, da kamen feine Flanken von außen, aber dabei entstand leider nichts Zwingendes. Das kam dann aber spätestens mit dem Tor durch Dodi Lukebakio (von dem hier und heute mehrfach die Rede sein wird). Es war die 21. Minute. Der Ball kam von Kevin Stöger. Dodi hatte erst nur einen Gegner vor sich, dann waren es vier, die er im Strafraum allesamt ausspielte, um dann trocken einzunetzen. Der Block im Taumel! Dann Ruhe: Schiri Stieber telefoniert mit der Kölner Gruft. Abseits. Der Dödel von Linienrichter hatte schlicht vergessen sein Fähnchen zu heben. Kein Tor. Und es war so verdient gewesen.

Auch wenn den Hausherren inzwischen auch mehr gelungen war als Schönspielerei. Und als ob der nicht gegebene Treffer die Schwatzgelben unter Strom gesetzt hatte, schüttelte die ihre Lethargie (die bisweilen auch aussah wie Angst vor der Fortuna) ab und hatten plötzlich drei waschechte Gelegenheiten in knapp fünf Minuten. Nicht dass die fortunistische Abwehr gewackelt hätte, aber gegen Flanken von der Grundlinie oder Doppelpässe im Strafraum ist wenig Kraut gewachsen. Wobei an dieser Stelle mal wieder über Systeme zu reden ist. Gerade in der Defensive hat sich in den letzten Wochen eine ganz ungewöhnliche, möglicherweise einzigartige Variante der Kettenstruktur herauskristallisiert, die immer dann zustande kommt, wenn die Außenverteidiger nur gelegentlich angreifend aktiv werden. Dann bilden nämlich Kaan Ayhan, Andre Hoffmann und Adam Bodzek eine Art Dreieck, das sich manchmal zur Kette auseinanderzieht und im Verbund mit den Außen zur Kette wird.

Kreative Systeme

Spannend auch die Kombination von Niko Gießelmann und Markus Suttner auf der linken Seite, weil Suttner ja bisher anstelle von Gießelmann den AV gegeben hatte. Gestern wechselten sie sich zwischen offensiven und defensiven Aufgaben ab und verwirrten so die BVB-Spieler deutlich. Aber es gab zwei weitere Duos, aus denen die Dortmunder nicht schlau wurden. Bei Dodi und Dawid Kownacki wussten die Gegner auch nie, wer denn nun Spitze, wer außen spielte. Und schließlich konnte man auch nie genau sagen, wer denn nun vorne und hinten im Mittelfeld spielte, Kevin Stöger oder Oliver Fink. Und was Gießelmann und Suttner links von sich gaben, das spielte der unermüdliche Matthias Zimmermann auf der anderen Seite ganz allein. Wir wissen inzwischen, dass Co-Trainer Thomas Kleine der Mann für die Systeme ist. Es zeigt sich immer mehr, dass dieser Mann – ob nun mit sichtbarem Laptop oder ohne – eine der modernsten Vertreter seiner Zunft ist und so einen enormen Anteil am diesjährigen Erfolg der Fortuna hat.

Könnte gut sein, dass Dodi mit dem gestrigen Spiel seine endgültige Rückfahrkarte nach Watford gelöst hat. Die Umstände des Elfmeters in der 58. Minute sind ein dermaßen hartes Beispiel für Egoismus, das kaum hart genug bestraft werden kann. Bis dahin war der Dünne mit seinem Kopf voller Glitzerknete vor allem durch das nicht gegebene Tor und das sein sehr geschicktes Ziehen von Fouls aufgefallen sowie durch lässiges Herumtraben in Situationen, in denen der fortunistische Sechzehner brannte wie ein Weihnachtsbaum. Nun war er mit dem schwachen BVB-Keeper zusammengeprallt, was beim merkwürdigen Schiri Stieler einen Strafstoß auslöste. Der gegnerische Tormann hatte ziemlich benommen rumgelegen, und nachdem er wieder stand, schien er auch noch nicht wieder alle Fünfe gerade zu haben. Weil auch Dodi einen mitgekriegt hatte, war es Kownacki, der sich die Kugel gesichert hatte. Kleines Rudel am Elferpunkt, und plötzlich hatte unser Schlaks die Pille und legte sich auf den Punkt – Aufschrei im Block: „Bloß nicht Dodi!“ Und dann zeigte der Junge, der glaubt, er könne ein ganz, ganz Großer werden, warum er nie ein ganz, ganz Großer werden wird. Jeder Fußballer bei Sinnen hätte die Schwäche des Torwarts erkannt und das Ding prall in die Maschen gedroschen. Dodi läuft an, verzögert à la Lewandowski und schiebt das Ei in die rechte Ecke – aber ebenso unkonzentriert, dass das Ding am Pfosten vorbeiläuft. Da hatte der gegnerische Schlussmann eventuell noch gar nicht mitbekommen, dass der Strafst0ß schon geschossen war. Man kann den guten Dodi immer wieder mit dem Argument seiner Jugend verteidigen, und seine Verdienste für die Mannschaft in dieser Saison sind unbestritten, aber wenn es nicht einmal ein Trainer wie Friedhelm Funkel es schafft, dem Kerl die Flausen auszutreiben, wer soll dann aus Dodi jemals eine Superspieler machen?

Die leidige Transferdebatte

Apropos Kownacki: Seinen Fleiß, seine technische Fähigkeiten und seine spielerische Intelligenz kann man jederzeit riechen – und er ist ein absoluter Teamplayer, der manchmal gar zu sehr das Zusammenspiel sucht. Aber dieser frischgebackene Vater hat das Potenzial zum Topspieler. Und es wäre ziemlich gut für ihn, noch eine Saison in Düsseldorf unter diesem Trainerteam zu spielen und sich weiterzuentwickeln. Und sollte Sportvorstand Pfanni doch noch eine realistische Kaufoption in Genua aushandeln können, ist es auch gut; dann wird aus dem guten Dawid eben ein großer Fortune. Wobei der ganze Kuddelmuddel rund um Transfers im Augenblick ja auch mehr nervt als unterhält. Natürlich wünscht sich jeder echte Fan, das Team möge so zusammenbleiben wie es ist, aber dem stehen auch die Interessen von Spielern (und vor allem von Beratern) entgegen sich zu entwickeln. Außerdem müssen ja auch Straßen für Nachwuchsleute geöffnet werden – wie man das im Fall von Jannik Theißen gut gemacht hat und es im Fall von Emma Iyoha hoffentlich hinkriegen wird.

Zurück zum Spielfilm. Die Mannschaften gingen mit einem 1:0 für den BVB in die Kabinen, und eine Mehrheit der Zuschauer beider Farben dachte so: Okay, das war’s. Während die Dortmunder auf eine lineare Fortsetzung in Richtung 2:0, 3:0 und mehr hofften, wünschten sich die Düsseldorfer eher, dass es knapp bleiben würde. Als dann aber kurz nach der Pause der Ausgleich fiel, waren alle Optionen wieder offen. Dabei war es ein grandioser Fehler des Dortmunder Ersatztormanns, der einen gar nicht so scharfen Kopfball von Käpt’n Fink erst durch die Hände rutschen ließ, um sich anschließend selbst zu tunneln. Die rotweiße Freude hielt nicht lange, denn nach wilden Szene im Strafraum, bei der Michael Rensing total den Überblick verlor, rausging, um nicht wieder auf seine geliebte Linie zurückzukehren, was den Treffer erst möglich machte. Es blieb sein einziger Fehler. Viel Gelegenheit zu glänzen hatte er aber nicht, weil einfach zu wenige gefährliche Schüsse auf seine Bude kamen.

Dodis Rückfahrkarte nach Watford

Über den von Monsieur Lukebakio höchstpersönlich verschwendeten Strafstoß war schon die Rede. Dass die BVBisten danach mehr Druck machten, überraschte nicht. Allerdings war das auch einer taktischen Maßnahme der F95-Coaches geschuldet, die das Team erheblich tiefer stehen ließen als zuvor und total auf Konter setzten. Dafür war auch eigens Benito Raman auf den Platz beordert worden, der Suttner ersetzte und auch dessen Defensivaufgaben in vollem Umfang übernahm. Viel passierte nicht. Auch nicht als in der 76. Minute Kenan Karaman für Käpt’n Fink kam. Ja, tatsächlich noch ein Stürmer, von denen nun vier waschechte auf dem Rasen standen bzw. rannten. Und plötzlich kam wieder mehr Offensives von den Herren in Weiß. Prompt entstand eine (es war vermutlich die allererste im Spiel) eine Umschaltsituation für den BVB. Der gute Adam Bodzek wusste sich nicht anders zu helfen als dem Dortmunder Stürmer von hinten in die Gräten zu gehen. Der eigenartige Schiedsrichter Stieber holte sofort die knallroten Pappe raus – nach Betrachtung der TV-Bilder eine vertretbare Entscheidung, wobei dieser Schiri des Grauens dermaßen ungleichmäßig, ja, deutlich am Rande der Inkontinenz pfiff, dass man ihm eigentlich nichts mehr glaubte. So ließ er insgesamt drei oder vier taktische Fouls des BVB ungeahndet, obwohl hier die Regeln klar die Gelbstrafe vorsehen. Im Detail entschied Stieber wie gewohnt mir großer Kreativität, wobei er die Heimmannschaft allerdings nur geringfügig bevorteilte.

Jetzt dachten die Biene-Maja-Kunden sei der Fisch geschuppt. Pustekuchen: Morales kam für Dodi, und die Fortuna zu zehnt machte Dampf. Der mögliche Deutsche Fußballmeister verkroch sich mit vollen Windeln im eigenen Sechzehner und verteidigte nach dem Hühnerhaufenprinzip. Meisterlich sah das nicht aus, und dass der BVB Auswechslungen nach dem Zeitschindeprinzip zelebrierte, verstärkte den Eindruck. Allerdings gelang der Truppe, die mal die Tabelle mit neun Punkte angeführt hatte, ein prima Konter, der das 3:1 brachte. Das war in der 92. Minute, und nun schien der Drops tatsächlich gelutscht. Aber doch nicht, wenn diese wunderbare Fortuna-Mannschaft auf dem Feld steht! In der 96. Minute flankt Ayhan auf den völlig blanken Kownacki, der die Hütte macht. Nur noch 3:2! Und die Düsseldorfer wollten mehr. In den verbleibenden zwei oder drei Minuten gab es tatsächlich noch ZWEI faustdicke Chancen. Und bei Licht betrachtet wäre ein Unentschieden das passende Ergebnis für diese grandiose Partie gewesen.

Dank an ein wunderbares Team

Und dann löste sich der Mannschaftskreis langsam auf, und diese fantastischen Spieler, die dieses wundervolle Team bilden kamen zu uns Fans in die Ecke. Wer in dieser Situation den meterdicken Faden zwischen Kickern und Anhänger nicht spürte, der spürt gar nichts. Selbst der Neusser Trainersaurier nahm die Friedhelm-Funkel-Rufe nicht nur an, sondern grinste und signalisierte mit diversen Gesten, wie sehr er sie genoss und wie sehr er sich bei den Schlachtenbummlern des TSV Fortuna Düsseldorf 1895 bedankte. So wird am kommenden Samstag nach der Partie gegen Hanoi eine Saison enden, die niemand vergessen wird, der dabei. Und selbst altgediente F95-Freunde müssen tief im Erinnerungskasten kramen, um eine Fortuna-Mannschaft dieses Formats zu benennen.

Dank an Friedhelm Funkel, Thomas, Kleine, Axel Bellinghausen, Michael Rensing, Jannik Theißen, Jaroslav Drobny, Andre Hoffmann, Kaan Ayhan, Adam Bodzek, Markus Suttner, Niko Gießelmann, Matthias Zimmermann, Robin Bormuth, Marcin Kaminski, Jean Zimmer, Kevin Stöger, Marcel Sobottka, Alfredo Morales, Ayman Barkok, Kenan Karaman, Taka Usami, Oliver Fink, Dodi Lukebakio, Benito Raman, Rouwen Hennings, Dawid Kownacki, Marvin Ducksch und an die dauerverletzten Raphael Wolf, Tim Wiesner, Diego Contento sowie die Kadermitglieder, die aus dem einen oder anderen Grund nicht aktiv mithelfen konnten, und dem gesamten Team, das den Jungs das Fußballspielen möglich und angenehm gemacht hat.

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6 Kommentare

    • Heute im Büro die üblichen Fußball Diskussionen mit „Fans“ von Bayern, Gladbach, Dortmund usw., u.a. auch über Fortuna. Immer wieder die Argumentation, dieses Jahr wären ja viele Mannschaften sehr schlecht gewesen, das wird nächste Saison nicht mehr so sein. Meine Argumente, bei 41 Punkten vor dem letzten Spieltag ist es unerheblich, wieviele oder wie wenige Mannschaften tatsächlich schlechter sind, oder das wir die Punkte ja nicht nur gegen unten stehende Teams geholt haben und das keiner hellsehen kann, wie schlecht manche Vereine nächste Saison sein werden (s. Schalke), verpufften einfach.

      Merkwürdig die Wahrnehmung von manchen Leuten. Ach ja, live im oder in irgend einem Stadion waren die Beteiligten schon ewig nicht mehr. Manchen Gesprächen sollte man aus dem Weg gehen.

  1. Michael Fluss am

    Sehr geehrter Herr Bartel….
    Vielen Dank für dieser absolut grandiosen Bericht.
    Da ich eine Zeit lang in den USA gelebt habe, entgegne ich nur: You made my day!

  2. Mal wieder ein toller und zutreffender Artikel über das gestrige Spiel. Es gehen mir langsam die Superlative für diese tolle Truppe aus. Mit 10 Mann und zwei Tore Rückstand den Möchte-Gerne-Meister in der Nachspielzeit an die Wand gedrängt, was für Mentalitätsmonster wir da haben. Bei Sky wurde kurioserweise in der Nachbetrachtung nur von der Leidenschaft und dem Kampf der Dortmunder berichtet. Hä? Da habe ich am TV mal wieder ein ganz anderes Spiel wahrgenommen.

    Beinahe hätte ich das Spiel auch Live gesehen. Ein Kumpel von meinem Sohn hatte Freitag berichte er hätte zwei Freikarten und überlegt, diese abzugeben. Mein Dauerkartenkumpel in der Arena und ich freuten uns schon wie Bolle, haben dann aber nichts mehr gehört. Heute erfuhr ich, das der Freikartenbesitzer Aalleine nach Dortmund ist, aber so spät, dass er nur die letzten 20 Minuten gesehen hat (in den Tisch beiß …).

    Was Lukebakio angeht, bin ich gar nicht so traurig dass er gehen wird. Raman ist mittlerweile viel wertvoller aus meiner Sicht. Ich glaube zwar immer noch, dass Lukebakio ein Großer werden kann, aber nicht so, wie er sich hier vor allem in der Rückrunde präsentiert hat. Aber auch ohne seinen verdaddelten schwachen Elfer wäre ein Punkt verdient gewesen. Dortmund hat mehr als glücklich gewonnen, man denke nur an Hoffmaanns Schuß, der unwissentlich von dem sitzenden Dortmunder zufällig nach aussen abgefälscht wurde. Der hätte genau gepasst und wäre knapp neben dem Pfosten uns Tor gegangen.

    Nächsten Samstag wird es wunderbar in der Arena gegen Hannover. Der Absteiger Nr. 1 feiert den Klassenerhalt und freut sich auf eine weitere Saison in Liga 1. Mit sattem Vorsprung vor Geldverbrennern wie Schlacke 0 und Stuttgart.

    Nächste Saison wird es genauso schwer , nicht zuletzt auch wegen der Verteilung der TV-Gelder, welche die bestehenden Verhältnisse betoniert und keine Chancengleichheit zulässt. Wieso bekommen Vereine wie der HSV und ‚öln mehr Geld als F95? Das mehr an Bundesliga Jahren haben sich sich erschlichen mit Schulden im zwei bis dreistelligen Millionenbereich. Und das über mehrere Jahre. Während Fortuna wenigstens in den letzten Jahren solide gewirtschaftet hat. Da müsste es für verschuldete Vereine schon einen Abzug geben.

    Ich bin überzeugt, dass unsere Verantwortlichen aber für mögliche Abgänge schon ein paar passende Typen als Ersatz auf dem Zettel haben.

    Jetzt können wir erst mal die absolute Ausnahmesaison feiern. Was wir erreicht haben, ist deutlich höher zu bewerten, als eine Meisterschaft von Bayern oder die Teilnahme an der CL für den SV Markranstät.

    Trainer der Saison: Funkel
    Mannschaft der Saison: F95

    In diesem Sinne, schönen Sonntag noch. Rainer, Unterstützung geht gleich ‚raus.

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